Mehrkampfmeisterschaften in Zell am Harmersbach - 180 junge Athletinnen und Athleten bei Leichtathletik-Wettkampf nach drittem Corona-Lockdown

von Robert Kiss

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Auf den Fotos sind abgebildet: Desmond Ugiagbe, Lukas Herrmann, Matteo Schilli, Karl Fauser, Otto Oeschger, Nayla Paßlik, Daphne-Sophia Düll, Lea-Celine Zirnstein, Max Zirnstein

 

Etwa 180 junge Athletinnen und Athleten traten am Sonntag, dem 4. Juli 2021 im Sportpark Zell an, um in in den verschiedenen Disziplinen der Leichtathletik ihr Bestes zu geben. Es war eine langersehnte Möglichkeit, sich nach langer Zeit wieder einmal mit anderen Sportlerinnen und Sportlern messen zu können. Bedingt durch die Corona-Pandemie fanden monatelang keine Wettbewerbe mehr statt, sodass die Euphorie der Teilnehmer am letzten Sonntag sehr groß war.

Allerdings meinte es der Wettergott während der Mehrkampfmeisterschaften im Sportpark Zell nicht durchgängig gut mit den Athletinnen und Athleten. Insgesamt musste sogar zweimal der Wettbewerb aufgrund starker Regenschauer unterbrochen werden. Die regenfreien Phasen waren indessen aber sehr angenehm, ganz besonders durch die passablen Temperaturen.

Für den Turnverein Biberach sollte der Tag ein recht erfolgreicher werden. Insgesamt 18 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren nach Zell angereist.

Erfreulich war, dass mit Sophia Düll Daphne (W9) eine junge Athletin des TV Biberach teilnahm, die an diesem Tage ihr Wettkampfdebüt feierte.

Im Gegensatz zu ihr ist Max Zirnstein (MJ14) bereits ein alter Hase im Mehrkampf. Mit 8,12m konnte er im Kugelstoßen einen guten zweiten Platz erringen. Der 100m-Lauf, den er in 14,71 absolvierte, war für ihn allerdings Neuland in einem Wettkampf.

Jovan Prvulj (MJ13), Tim Ramsteiner (MJ12) und Paul Fauser (M10) waren die einzigen Athleten, die sogar an fünf verschiedenen Disziplinen plus eines Staffellaufes teilnahmen und damit die Vielseitigkeit der Leichtathletik gut ausschöpften. Tim Ramsteiner (MJ12) konnte den Speer 16,06m werfen und sicherte sich damit den ersten Platz. Auch den 800m-Lauf konnte er mit einer Zeit von 2:58,28 für sich entscheiden. Von allen Teilnehmern des Turnverein Biberach reichte die Zeit für den zweiten Platz. Nur wenige Sekunden vor ihm kam Paul Fauser (M10) beim 800m-Lauf ins Ziel. Mit einer sehr guten Zeit von 2:56,16 errang er eindrucksvoll den ersten Platz – ebenso beim 50m-Lauf (8,10) und Weitsprung (3,78m).

Einen Grund zur Freude hatte auch Maxim Knorr (MJ12). Er erzielte im Kugelstoßen eine Weite von 6,30m und konnte damit bereits in diesem für ihn ersten Wettkampf eine Disziplin für sich entscheiden.

Ganz besonders konnten die Brüder Destiny (M11) und Desmond (M9) Ugiagbe glänzen. Destiny (M11) räumte in all seinen vier gewählten Disziplinen ab und konnte im 50m-Lauf (7,82), Hochsprung (1,19m), Zonenweitsprung (4,24m) und Schlagballweitwurf (30,50m) jeweils den ersten Platz erkämpfen. Mit 7,82 im 50m-Lauf verpasste er nur knapp seine persönliche Bestzeit.

Sein Bruder Desmond (M9) konnte im 50m-Lauf (8,62) und beim Schlagballweitwurf (24,00m) ebenfalls ganz vorne mitmischen und gewinnen.

In der Kategorie M8 zeigte Karl Fauser mit seiner Leistung ebenso, dass man gute Ergebnisse erzielen konnte. Sowohl den Zonenweitsprung (3,13m) als auch den 50m-Lauf (9,17) konnte er für sich entscheiden. Einen kleinen Achtungserfolg hatte auch Matteo Schilli (M8), der bereits in so jungen Jahren für den 50m-Lauf eine Zeit von 9,82 benötigte, also ein guter dritter Platz.

Jovans Prvuljs Schwester Dana (W11), Lea-Celine Zirnstein (W8) und Nayla Paßlick (W8) nahmen ebenso ambitioniert an den Wettkämpfen teil. Unterstützung erhielten sie außerdem von Jan-David Fritsch (MJU20), Nicolaus Geiger (M10), Lukas Herrmann (M8), Otto Oeschger (M8) und Henri Bächle (M13), die auch erfolgreich teilnahmen.

In der Gesamtwertung gewann Karl Fauser (M8) den Dreikampf mit 693 Punkten. Desmond Ugiagbe (M9) siegte im Dreikampf ebenfalls mit 768 Punkten. Damit belegte der Turnverein Biberach in der Kategorie M8/9 der Mannschaftswertung im Mehrkampf sogar einen sehr guten ersten Platz mit 2029 Punkten insgesamt.

 

 

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